Über mich

Trotz der Faszination, die das Fliegen für mich hat, beschränkte sich das Interesse dafür  meistens auf die Nutzung von Flugsimulatoren. Und wenn ich als "Copilot" in einem "richtigen" Flugzeug den Steuerknüppel während des Fliegens in der Hand halten durfte - beim Landen fühlten sich die Piloten wohl doch sicherer, wenn sie die Maschine selber auf die Erde zurückbrachten. Ungeachtet des geflügelten Wortes: "Runter kommt man immer", scheinen die meisten Piloten auch großen Wert auf das "Wie" zu legen. Da ich verheiratet bin und vier Kinder habe, ist die Frage nach dem "Wie" natürlich auch für mich nicht ganz nebensächlich.

Highlight war für mich eine Flugstunde in einem Helikopter, einer Hughes 300. Trotz der wirklich anerkennenden Worte des Fluglehrers erwies sich die Ebbe im Portmonaie stärker als die Flut der Gefühle. Bis auf einen weiteren Schnupperflug, der mir zu einem runden Geburtstag geschenkt wurde, habe ich mir bis heute keine weiteren Heli-Flüge mehr gegönnt. (Aber wer weiß, was die Zukunft noch bringt ...)

Im Herbst 2008 begann sich mein jüngster Sohn für ferngesteuerte Modelle zu interessieren und äußerte auch einen entsprechenden Weihnachtswunsch. Nachdem er vom eigenen Geld ein Kettenfahrzeug erstanden hatte, machte sich doch schnell Ernüchterung breit über den Spaß bei der Steuerung dieser im Grunde schneckenlahmen, wenn auch geländegängigen Fahrzeuge. Ich meinte ihm eine Freude zu machen, indem ich einen ferngelenkten 4-Kanal Helikopter bestellte. Aber auch dafür kam keine Begeisterung auf, zumindest nicht bei meinem Sohn. Dafür entdeckte ich als Papa das Kind im Manne. Und nachdem der erste Helikopter mit einer kleinen Funkkamera ausgestattet worden war, gesellte sich der Spaß am Steuern eines Flugmodells zur Freude über die Bilder aus der Höhe.

Trotz mancher Rückschläge bei den ersten Versuchen -  ein neues Hobby war geboren ...

Es sollte mich kein Vermögen kosten und auch die Zeit zum Basteln wollte ich in Grenzen halten, da mich mein Beruf als Pastor  in der Woche oft weit über 60 Stunden fordert. Im Blick auf den Modellbau und die Steuerungstechnik profitierte ich von dem dreijährigen Besuch eines technischen Fachgymnasiums während meiner Schulzeit.

Nach den ersten Erfahrungen muss ich allerdings eingestehen, dass die Investitionen in das Video-Kopter-Projekt etwas höher ausgefallen sind, als ich am Anfang gedacht habe.



 
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